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Perfectionism – is the enemy of progress

Immer wieder habe ich mit dem Perfektionismus zu kämpfen, was sowohl Fluch als auch Segen zugleich sein kann. Die selbstkritische Sichtweise hat mich dazu gebracht, kontinuierlich an mir zu arbeiten und zu der Version meiner selbst zu werden, die ich heute bin. Zugleich sorgte mein perfektionistisches Denken dafür, dass ich es vor mir hergeschoben habe, mit meinem Coaching anzufangen oder Content für YouTube oder Instagram zu erstellen, weil ich immer noch mehr wissen wollte, um die PERFEKTE Ausgangssituation zu haben. Diese Denkweise kann jedoch ein Gefängnis sein, weil es immer noch mehr Ansatzpunkte geben wird, an denen man sich verbessern kann. Deswegen habe ich mittlerweile begriffen, dass es vorteilhafter ist, einfach zu beginnen und sich auf dem Weg zum Ziel zu verbessern.

Dieser Drang nach Perfektionismus kann sich auch in die Welt des Sports ausweiten. Als Fitnesstrainer erlebt man häufig, dass vor allem Einsteiger von Beginn an alles richtig machen wollen. Der grundlegende Gedanke dabei ist auch nicht vollkommen falsch, jedoch sollte er nicht zulasten der Freude und dem grundsätzlichen Sporttreiben führen. Falls ihr selbst vorhaben solltet, eine neue Gewohnheit zu etablieren, dann kann ich euch nur dazu raten, jetzt anzufangen. Auf dem Weg lernt man, dass es den perfekten Plan ohnehin nicht gibt. Immer wenn ich denke, dass ich mich in der Trainingswissenschaft, der Physiologie oder der Biomechanik auskenne, werde ich eines Besseren belehrt. Deshalb hat mir meine Erfahrung gezeigt, dass manchmal auch die Quantität über der Qualität stehen kann.

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